Hund aus Rumänien, chancenlos in Deutschland!?
Amato, ein zweijähriger, bildschöner, kastrierter Galgo-Mischling braucht dringend Hilfe.
Er kam am 17.10.2010 aus Rumänien in die „Hundehilfe“ Koblenz. In Rumänien war er mit einer Drahtschlinge eingefangen worden, was seine Abneigung gegen das Anleinen erklärt. Dadurch ist er in der Auffangstation ohne Vermittlungschance, ohne Zukunft.
Bebend vor Angst hat er die ersten Tage und dann weitere 3 Monate in angstvoller Angespanntheit in einem Raum verbracht. Er kann – wie schon erwähnt – aufgrund seiner Erlebnisse nicht angeleint werden. Selbst seine Ausführerin, die sich während der ganzen Zeit um ihn gekümmert hat und zu der er ein enges Vertrauensverhältnis aufgebaut hat, kann ihn nur in sicherer Umgebung unangeleint kurz ausführen. Er schnappt selbst nach ihr, reagiert panisch, sobald man ihm die Leine anlegen will.
Ein weiteres großes Problem ist nun die bei ihm aufgetretene Schwanzspitzennekrose. Da er hochsensibel und Fremden gegenüber noch immer ängstlich ist, fürchtet sich vor Berührungen, die ihn an früher Erlebtes erinnern. Nach Aussage des Tierarztes kann er deshalb in dem Stress, der fehlenden Ruhe und familiären Fürsorge nicht behandelt und damit gesund gemacht werden. Es droht eine Amputation der Rute. Wie dieser Hund einen solchen Eingriff verkraftet, ist eine Überlebensfrage.
Amato ist ein charakterlich wertvoller Hund, der trotz vieler erlittener Qualen die Beziehung zu Menschen aufnehmen kann. Er kann verspielt und zärtlich sein.
Amato wartet dringend auf gute, erfahrene Menschen, die ihm ein beschütztes, hundewürdiges Zuhause geben können.
3.7.2011
Mit viel Geduld ist es heute gelungen, eine kurze Leine am Halsband von Amato anzubringen. Sie wird dort auch belassen, damit er sich an diese gewöhnt. Auch konnte seine Vertrauensperson diese kurz spielerisch berühren. Ein kleiner Erfolg nach vielen Monaten.